Gründungsjahr
1665
Mitglieder
10
Narrensamen
10

»Schelle – Hopf«

Narrenruf der Schlehengeister
Schlehengeister

Schlehengeister

Die Lage von Weil der Stadt, im Hecken- und Schlehengäu, gab den Schlehengeistern ihren Namen. 1972 gründeten sich, um den Gründungsgeist Klaus Heisler, die Weiler Schlehengeister. Man verstand sich von Beginn an als Gruppe der Weiler Fasnet. Zu den ersten Geistern gehörten neben dem ersten Obergeist Klaus Heisler, seine Frau Gerda, Heini Heß (Vize-Obergeist), Marianne Borger sowie Dorle Siegle. Im selben Jahr folgte auch die erste Einladung des damaligen Zunftmeisters Helmut Kadasch zum Zunftball am 22. Januar.

Die Schlehengeistergruppe stellt seit 1972 bis zum heutigen Tag in der schwäbisch-alemannischen Fasnacht eine Einmaligkeit dar, da zwei verschiedene Masken in einer Gruppe dargestellt werden. Zunächst war das Gesicht der neuen Figur noch völlig im Unklaren, deshalb wurden zwei Entwürfe gezeichnet. Beide gefielen so gut, dass man sich nicht für einen entscheiden konnte und so entstanden eine liebliche Frauenlarve und ein gewitztes Männergesicht.

Über die Schlehengeister

Die Lage von Weil der Stadt, im Hecken- und Schlehengäu, gab den Schlehengeistern ihren Namen. 1972 gründeten sich, um den Gründungsgeist Klaus Heisler, die Weiler Schlehengeister. Man verstand sich von Beginn an als Gruppe der Weiler Fasnet. Zu den ersten Geistern gehörten neben dem ersten Obergeist Klaus Heisler, seine Frau Gerda, Heini Heß (Vize-Obergeist), Marianne Borger sowie Dorle Siegle. Im selben Jahr folgte auch die erste Einladung des damaligen Zunftmeisters Helmut Kadasch zum Zunftball am 22. Januar.

Die Schlehengeistergruppe stellt seit 1972 bis zum heutigen Tag in der schwäbisch-alemannischen Fasnacht eine Einmaligkeit dar, da zwei verschiedene Masken in einer Gruppe dargestellt werden. Zunächst war das Gesicht der neuen Figur noch völlig im Unklaren, deshalb wurden zwei Entwürfe gezeichnet. Beide gefielen so gut, dass man sich nicht für einen entscheiden konnte und so entstanden eine liebliche Frauenlarve und ein gewitztes Männergesicht.

Für die Figur der Schlehengeister wurde bewusst ein Weißnarr gewählt. Dieser fühlt sich in bester Tradition der schwäbisch-alemannischen Fasnet verpflichtet, weiter lässt er seinen Bemalern viele Entfaltungsmöglichkeiten. Im Fall der Geister ist dies der Schlehenzweig (Strauch) als Darstellung auf dem weißen Häs.

Zur geschnitzten Maske der Schlehengeister-Männer gehört der imposante Kinnbart, rote Backen und eine dicke Nase.

Ein filigran geschnitzter Schlehenzweig rahmt das weibliche und männliche Gesicht an den sich die Kopfbedeckung anschließt:

Bei den weiblichen Schlehengeistern ein weißes, mit Schlehenzweigen bemaltes Kopftuch über dem lieblichen und heiteren Gesicht – bei den männlichen Schlehengeistern auffällige blaue Schlehenbeeren, die fast an die Perücken der Barockzeit erinnern.

Die weiblichen Geister tragen ein kleines Körbchen, in dem sie ein Fläschchen Schlehengeist mitführen. Ein Schlückchen daraus besänftigt das Publikum, wenn die männlichen Geister diesem all zu heftig mit der Saubloder zu Leibe rücken.

Zu den Schlehengeistern gehört das Gschell. Schon auf mittelalterlichen Abbildungen von Narren sind Schellen oder Glocken zu sehen und sind seit langem ein typischer Bestandteil von Weißnarrgruppen.

Männliche Geister tragen schwer an ihren vier, die weiblichen Geister leichter an ihren zwei Schellenriemen, damit sie angemessen lärmen können, um den Winter zu vertreiben.

Das erste „Geisterwecken“ fand 2010 unter dem damaligen Gruppenboss Dietmar „Bär“ Mundinger am Narrenbrunnen statt. Hier erwachen die Weiler Schlehengeister seither jedes Jahr und starten in die Fasnetsaison. An diesem Abend werden die Neugeister offiziell in die Gruppe aufgenommen und die Schlehengeister bemalen symbolisch ihr Häs mit den traditionellen Schlehenzweigen der einzigen Weiler Weißnarrengruppe.

2012 kam unter Obergeist Roland Grün die große Saubloder am Rathaus dazu, welche am Geisterwecken gehuldigt wird. Er prägte auch den schon legendären Satz: „ Do hängd se…“! In jüngster Vergangenheit dürfen hier die Neugeister auch mal ein Lied zum besten geben.

Zuschauer sind am Geisterwecken herzlich willkommen.

Gruppenvertreter:

Christoph Ansel

Für die Figur der Schlehengeister wurde bewusst ein Weißnarr gewählt. Dieser fühlt sich in bester Tradition der schwäbisch-alemannischen Fasnet verpflichtet, weiter lässt er seinen Bemalern viele Entfaltungsmöglichkeiten. Im Fall der Geister ist dies der Schlehenzweig (Strauch) als Darstellung auf dem weißen Häs.

Zur geschnitzten Maske der Schlehengeister-Männer gehört der imposante Kinnbart, rote Backen und eine dicke Nase.

Ein filigran geschnitzter Schlehenzweig rahmt das weibliche und männliche Gesicht an den sich die Kopfbedeckung anschließt:

Bei den weiblichen Schlehengeistern ein weißes, mit Schlehenzweigen bemaltes Kopftuch über dem lieblichen und heiteren Gesicht – bei den männlichen Schlehengeistern auffällige blaue Schlehenbeeren, die fast an die Perücken der Barockzeit erinnern.

Die weiblichen Geister tragen ein kleines Körbchen, in dem sie ein Fläschchen Schlehengeist mitführen. Ein Schlückchen daraus besänftigt das Publikum, wenn die männlichen Geister diesem all zu heftig mit der Saubloder zu Leibe rücken.

Zu den Schlehengeistern gehört das Gschell. Schon auf mittelalterlichen Abbildungen von Narren sind Schellen oder Glocken zu sehen und sind seit langem ein typischer Bestandteil von Weißnarrgruppen.

Männliche Geister tragen schwer an ihren vier, die weiblichen Geister leichter an ihren zwei Schellenriemen, damit sie angemessen lärmen können, um den Winter zu vertreiben.

Das erste „Geisterwecken“ fand 2010 unter dem damaligen Gruppenboss Dietmar „Bär“ Mundinger am Narrenbrunnen statt. Hier erwachen die Weiler Schlehengeister seither jedes Jahr und starten in die Fasnetsaison. An diesem Abend werden die Neugeister offiziell in die Gruppe aufgenommen und die Schlehengeister bemalen symbolisch ihr Häs mit den traditionellen Schlehenzweigen der einzigen Weiler Weißnarrengruppe.

2012 kam unter Obergeist Roland Grün die große Saubloder am Rathaus dazu, welche am Geisterwecken gehuldigt wird. Er prägte auch den schon legendären Satz: „ Do hängd se…“! In jüngster Vergangenheit dürfen hier die Neugeister auch mal ein Lied zum besten geben.

Zuschauer sind am Geisterwecken herzlich willkommen.

Gruppenvertreter:

Christoph Ansel