Gründungsjahr
1665
Mitglieder
10
Narrensamen
10

»Katza – Jagd«

Narrenruf der Schelme

Schelme

Seit der Fasnetssaison `92 können sich die im Frühjahr 1989 gegründeten Weiler Schelme als die jüngste Maskengruppe zur Weiler Narrenzunft zählen. Ihr Name findet im frühen Weil seinen Ursprung. Da der damals zur Stadtbefestigung gehörende Wetzelturm als Gefängnis genutzt wurde, konnte ein schlitzohriger Insasse den im Volksmund gebräuchlichen Namen für diesen Turm prägen.

Dieser bis dahin einzige Schelm wird durch die Maskengruppe „Weiler Schelme“ wieder zum Leben erweckt. So kann man ihn heute an jeder Fasnet fellnah, kuschelig, kinderfreundlich und kältestrotzend mit schelmisch grinsender Maske erleben. Vielleicht trifft man ja einen am wirklich existierenden Schelmenweg in Weil der Stadt.

Über die Schelme

Seit der Fasnetssaison `92 können sich die im Frühjahr 1989 gegründeten Weiler Schelme als die jüngste Maskengruppe zur Weiler Narrenzunft zählen. Ihr Name findet im frühen Weil seinen Ursprung. Da der damals zur Stadtbefestigung gehörende Wetzelturm als Gefängnis genutzt wurde, konnte ein schlitzohriger Insasse den im Volksmund gebräuchlichen Namen für diesen Turm prägen.

Dieser bis dahin einzige Schelm wird durch die Maskengruppe „Weiler Schelme“ wieder zum Leben erweckt. So kann man ihn heute an jeder Fasnet fellnah, kuschelig, kinderfreundlich und kältestrotzend mit schelmisch grinsender Maske erleben. Vielleicht trifft man ja einen am wirklich existierenden Schelmenweg in Weil der Stadt.

Die Maske

Der ursprüngliche Entwurf der Maske stammt von einem Schnitzer aus dem Schwarzwald. Seit 2002 werden die Masken vom Weil der Städter Künstler Gernot Zechling aus Lindenholz geschnitzt und bemalt.

Das Kopffell stammt von der tibetanischen Bergziege. Im Ursprung ist das Fell der Ziege wollweiß. Um in das Gesamtbild etwas Abwechslung zu bringen, werden die Felle eingefärbt.

Das Häs

Das Häs besteht aus unzählig kleinen Hasenfellstücken. Wenn man in ganzen Fellen rechnet, besteht das komplette Häs aus 25-30 ganzen Hasenfellen, 8 Nähnadeln, 350 m Faden, 23 Stiche in den linken Daumen und viele Stunden Arbeit, denn viele nähen ihr Häs selbst.

Die Handschuhe wärmen uns nicht nur an manchen bitterkalten Umzügen, sondern sind der letzte, aber wichtige Teil des Häses, damit der Schelm unerkannt Schabernack treiben kann.

Die Rassel

Die selbstgebastelten Rasseln werden einfach mit Hasenfell beklebt und mit einem Fuchsschwanz versehen.

Felletse

Bei den Weiler Schelmen wird die Fasnetssaison mit der sogenannten “Felletse” am Sailerturm eröffnet. Es muss bei einer kleinen Tour durch die Stadt die große Rassel der Neuschelme gefunden werden. Wenn diese gefunden wurde, geht es mitsamt der Rassel zurück zum Sailerturm. Dort wird der Neuschelm mit einem mit fakelgeschmückten Spalier aus Schelmen begrüßt.

Die eigentliche Felletse startet kurz darauf. Der Neuschelm muss mit verbundenen Augen sein eigenes Häs aus einem großen Fellhaufen finden. Der Fellhaufen besteht allerdings aus lauter Häsern der aktiven Schelme.

Sobald das eigene Häs gefunden wurde, geht‘s in das alte Verlies des Sailerturms. Dort findet die Verwandlung in einen “echten” Schelm statt.

Geldbeutel wäschậ

Als kleinen Abschluss jeder Fasnetsaison findet am Aschermittwoch-Abend bei den Schelmen eine Geldbeutel-Wäsche am Narrenbrunnen statt. Es folgt ein Gedicht und danach geht es noch einmal gemeinsam gemütlich Essen.

Gruppenvertreter:

Pascal Kopecny

Die Maske

Der ursprüngliche Entwurf der Maske stammt von einem Schnitzer aus dem Schwarzwald. Seit 2002 werden die Masken vom Weil der Städter Künstler Gernot Zechling aus Lindenholz geschnitzt und bemalt.

Das Kopffell stammt von der tibetanischen Bergziege. Im Ursprung ist das Fell der Ziege wollweiß. Um in das Gesamtbild etwas Abwechslung zu bringen, werden die Felle eingefärbt.

Das Häs

Das Häs besteht aus unzählig kleinen Hasenfellstücken. Wenn man in ganzen Fellen rechnet, besteht das komplette Häs aus 25-30 ganzen Hasenfellen, 8 Nähnadeln, 350 m Faden, 23 Stiche in den linken Daumen und viele Stunden Arbeit, denn viele nähen ihr Häs selbst.

Die Handschuhe wärmen uns nicht nur an manchen bitterkalten Umzügen, sondern sind der letzte, aber wichtige Teil des Häses, damit der Schelm unerkannt Schabernack treiben kann.

Die Rassel

Die selbstgebastelten Rasseln werden einfach mit Hasenfell beklebt und mit einem Fuchsschwanz versehen.

Felletse

Bei den Weiler Schelmen wird die Fasnetssaison mit der sogenannten “Felletse” am Sailerturm eröffnet. Es muss bei einer kleinen Tour durch die Stadt die große Rassel der Neuschelme gefunden werden. Wenn diese gefunden wurde, geht es mitsamt der Rassel zurück zum Sailerturm. Dort wird der Neuschelm mit einem mit fakelgeschmückten Spalier aus Schelmen begrüßt.

Die eigentliche Felletse startet kurz darauf. Der Neuschelm muss mit verbundenen Augen sein eigenes Häs aus einem großen Fellhaufen finden. Der Fellhaufen besteht allerdings aus lauter Häsern der aktiven Schelme.

Sobald das eigene Häs gefunden wurde, geht‘s in das alte Verlies des Sailerturms. Dort findet die Verwandlung in einen “echten” Schelm statt.

Geldbeutel wäschậ

Als kleinen Abschluss jeder Fasnetsaison findet am Aschermittwoch-Abend bei den Schelmen eine Geldbeutel-Wäsche am Narrenbrunnen statt. Es folgt ein Gedicht und danach geht es noch einmal gemeinsam gemütlich Essen.

Gruppenvertreter:

Pascal Kopecny