Unser Narrenblättle
Das Weil der Städter Narrenblatt ist weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt. Kein Wunder, denn mit seinen 100 Seiten bietet es viel Lesespaß und ist vermutlich auch das dickste Narrenblatt im schwäbisch-alemannischen Raum.
Das Narrenblatt-Team trifft sich schon vor dem 11.11. bis zum Erscheinen des Blättles regelmäßig und kreiert in einer Gruppe von etwa 10-12 Personen das Narrenblatt der kommenden Fasnet.
Darin werden lokalpolitische Themen, lustige Geschichten aus der Bevölkerung, Fakten von Gastzünften und Werbeanzeigen abgedruckt. Immer wieder findet sich auch historisches Infomaterial übers Städtle. Diese Themen werden dann grafisch und närrisch lustig dargestellt. Unter anderem darf jeder, der eine witzige Geschichte parat hat, diese direkt dem Team zukommen lassen, gerne auch mit Bildmaterial.
Wenn dann alles passt – Texte, Bilder, Grafiken und Werbeanzeigen – erscheint das frisch gedruckte Narrenblatt je nach Länge der Fasnet in der Woche vor oder nach dem Zunftball (meist etwa vorletzte Januar-Woche bis zweite Februar-Woche).
Erhältlich ist das Narrenblatt in verschiedenen Zeitschriftenläden, Tankstellen und weiteren Geschäften in Weil der Stadt, sowie in den Teilorten Merklingen und Schafhausen.
Kleines Narrenblatt-Archiv
Die Geschichte des Narrenblatts
Das erste bekannte Narrenblatt stammt aus dem Jahr 1850 und ist ein handgeschriebenes Exemplar. Später wurden unterschiedlichste Narrenblätter durch verschiedene Vereine bzw. den Wochenblatt-Verleger Julius Räth herausgebracht. So rief z. B. letzterer die Wochenblatt-Leser auf, humoristische Artikel einzureichen, die dann im Wochenblatt bzw. als Beilage zum Wochenblatt erschienen. Auch Vereine, wie der Männergesangsverein brachten Narrenblätter heraus.
Mit der Gründung der Narrenzunft im Jahr 1965 ging dann auch die Narrenblatt-Hoheit an diese über. Anfangs überwiegend schwarz auf gelblichem Papier gedruckt, kam nach und nach Papier in weiteren Pastelltönen hinzu und es finden sich auch blaue, rote und grüne Umschlagseiten.
Während früher noch Collagen von Hand zusammengeklebt und in Repro-Technik gesetzt wurden, zog ab dem Jahr 2000 so langsam die Digitaltechnik beim Narrenblatt ein. Das Narrenblatt diente auch mehrfach als Testlauf für neue Druckmaschinen des Nussbaum-Verlages. Seit dem Jahr 2002 wird die Hochganz-Umschlagseite von der Druckerei Scharpf und der Innenteil vom Nussbaum Medien gedruckt. Seither sind auch der gelbe Umschlag und die gelben Innenseiten Markenzeichen des Narrenblatts.
Kontakt zum Narrenblatt-Team
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Das Narrenblatt-Team freut sich ganzjährig auf deinen Beitrag. Du kannst diesen per Mail an narrenblatt@narrenzunft-aha.de oder per WhatsApp unter 0151-28196796 einreichen.
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Möchtest du beim Narrenblatt-Team mitwirken?
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Kontakt
Leitung Narrenblatt-Team:Barbara Siegle
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